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Die Honigbiene

Erst die Vielfalt der bayerischen Landschaften schafft die Voraussetzung für eine Geschmacksvielfalt beim Honig, der ja ein "Gemeinschaftsprodukt" von Pflanzen und Bienen ist. Bienen sammeln Blütennektar und den von verschiedenen Pflanzensaugern an Nadel- und Laubbäumen produzierten Honigtau. Durch Eindickung und Anreicherung mit körpereigenen Enzymen reift daraus nach weiteren Umsetzungsprozessen der Honig.

Bei ihren Sammelflügen übertragen die Bienen Pollen von Blüte zu Blüte und ermöglichen damit den Samen- und Fruchtansatz fast aller bunt blühenden Pflanzen.






Von der Blüte ins Honigglas

Nach dem Besuch von etwa 200 Blüten kehrt die Biene beladen mit 0,060 g Nektar heim in den Stock. Der Nektar wird im Stock von Biene zu Biene weitergegeben, dadurch eingedickt und mit Enzymen angereichert. Erst wenn der Nektar zu Honig gereift ist, überzieht die Biene die Honigzelle mit einem Wachsdeckel.

Die voll verdeckelten Waben werden mit einer Gabel geöffent und dann ausgeschleudert. Der köstliche Honig wird dann nur noch in Gläser abgefüllt - ohne dass Stoffe zugesetzt oder entzogen werden!



Die Biene - unersetzlich für Flora und Fauna.

Durch ihren Fleiß sorgen die Bienen dafür, dass die Vielfalt unserer heimischen Flora erhalten bleibt. 80 % unserer Kulturpflanzen werden von der Biene befruchtet. Ohne sie hätten wir nur noch 15 % der bisherigen Ernte, da alle anderen Insekten nicht in der Lage sind, diese großartige Leistung zu erbringen.